Gerade beim Bau eines Eigenheims stellt sich die Frage, ob eine Doppelgarage oder ein Carport für die Autos errichtet werden soll. Beide haben ihre Vorzüge, doch der Carport ist in der Regel deutlich günstiger.
Doppelcarport als günstige Variante zur Garage

Baurecht beachten
Vor der Erstellung eines Doppelcarports ist zu klären, ob eine Baugenehmigung benötigt wird. Da der Carport eine große Fläche einnimmt, ist dies sehr oft der Fall. Dies sollte beim örtlichen Bauamt geklärt werden. Wer ohne Baugenehmigung baut muss im schlimmsten Fall später seine Konstruktion wieder abreißen. Zusätzlich sind hier weitere Details zu klären. Manche Gemeinden schreiben auch bei Carports einen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze vor. Wird dieser nicht eingehalten, so droht eine Geldstrafe. Gleiches gilt für die maximal erlaubte Höhe und die Dachform des Doppelcarports abzuklären.
Untergrund prüfen

Material auswählen
Die meisten Carports werden aus Holz gefertigt. Viele Hersteller bieten jedoch auch Versionen aus Metall oder eine Kombination aus Metall und Glas an. Diese sind zwar teurer, wie Holzversionen, haben aber dafür den Vorteil eines deutlich geringeren Pflegeaufwands. Holz Carports müssen regelmäßig gestrichen werden, damit das Holz vor Umwelteinflüssen geschützt ist.
Dachform auswählen
Normalerweise werden Carports mit einem Flachdach ausgeliefert. Doch auch Satteldächer sind erhältlich. Auch Dachkonstruktionen in Verbindung mit dem Hausdach sind möglich. Ist der Doppelcarport direkt am Haus gebaut, so lässt sich der Carport gleich zusammen mit dem Hausdach decken. Satteldächer haben den Vorteil, dass auf ihnen Ziegel gedeckt werden können. Auf Flachdächern erfolgt der Schutz über Bitumenbahnen. Diese sind auch als Unterkonstruktion unter den Ziegeln möglich. Zusätzlich kann das Regenwasser von einem Satteldach besser ablaufen, was die Lebensdauer erhöht, da kein stehendes Wasser die Schutzschicht beschädigt.
Anbauteile für einen Doppelcarport
Neben der Standardausstattung können die Carports zusätzlich mit Extras aufgewertet werden. Beispielsweise lohnen sich Seitenwände an den Außenseiten des Grundstücks, um den Inhalt des Carports vor unliebsamen Blicken und vor seitlichen Wettereinflüssen zu schützen. Zusätzlich bietet sich ein Geräteschuppen an, der direkt in den Carport integriert wird. Hier können Gartengeräte, Fahrräder, Reifen usw. gelagert und der Stauraum des Hauses dadurch entlastet werden.



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